Der Pelikan ist mit seinem charakteristischen, riesigen Schnabel und beeindruckenden Flugmanövern ein wahres Wunder der Natur. Diese majestätischen Vögel, die sowohl an Küsten als auch im Landesinneren zu finden sind, faszinieren durch ihre außergewöhnliche Jagdtechnik und ihre anmutige Präsenz in der Luft.
Pelikan Steckbrief
- Lateinischer Name: Pelecanus
- Größe: 120-180 cm
- Gewicht: 4,5-13 kg
- Alter: 15-25 Jahre
- Verbreitung: Nord- und Südamerika, Europa, Asien, Afrika, Australien
- Lebensraum: Nähe von Küsten, Seen, Flüssen und Feuchtgebieten
- Feinde: Adler, Krokodile, Raubtiere
- Nahrung: Fisch, Amphibien, Krebstiere
- Pelikan auf Englisch: pelican
Hier findest du lustige Fakten: Fun Facts

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Schau mal rein! · Tolle Sachen warten auf dich.Jetzt stöbernWo leben Pelikane?
Pelikane leben in einer Vielzahl von Lebensräumen, die sich in warmen und gemäßigten Regionen rund um den Globus erstrecken. Sie bevorzugen Gebiete in der Nähe von großen Gewässern wie Küsten, Flüssen, Seen und Feuchtgebieten, sowohl in Süß- als auch in Salzwasserumgebungen.
Man findet sie entlang der Küsten Nord- und Südamerikas, Europas, Afrikas, Asiens und Australiens. Einige Arten, wie der Rosapelikan, leben in Binnengewässern und Feuchtgebieten, während andere, wie der Braunpelikan, bevorzugt in Küstenregionen anzutreffen sind.
Diese Arten gibt es
Es gibt insgesamt acht Pelikanarten, die sich in Größe, Aussehen und Lebensraum unterscheiden.
Der Rosapelikan ist einer der bekanntesten und lebt in Europa, Afrika und Asien. Der Krauskopfpelikan, eine der größten Pelikanarten, ist im südöstlichen Europa und in Asien beheimatet. In Nord- und Südamerika gibt es den Amerikanischen Weißpelikan, der für seine spektakulären Formationen beim Flug bekannt ist, und den Braunpelikan, der entlang der Küsten von Nord- und Südamerika lebt und oft beim Sturzflug auf Fischjagd beobachtet wird.
In Australien findet man den Australischen Pelikan, während der Graupelikan hauptsächlich in Südostasien vorkommt. Der Brillenpelikan ist in Afrika verbreitet, und der Peruanische Pelikan lebt entlang der Küsten von Peru und Chile.
Jede Art ist an ihre spezifische Umgebung angepasst, doch alle teilen das markante Merkmal des großen Schnabels mit dem ausladenden Kehlsack, der ihnen bei der Nahrungssuche hilft.
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Besondere Merkmale der Pelikane
Ihr auffälligstes Merkmal ist der riesige Schnabel mit dem dehnbaren Kehlsack, der als Netz dient, um Fische beim Jagen aus dem Wasser zu schöpfen. Pelikane haben auch extrem lange Flügelspannweiten, die je nach Art zwischen 2,4 und 3,5 Metern liegen, was sie zu hervorragenden Gleitfliegern macht. Trotz ihrer Größe sind sie im Flug anmutig und oft in synchronen Gruppen zu sehen.
Pelikane sind außerdem dafür bekannt, in Kolonien zu brüten und stark sozial zu sein, was sich auch in ihrem kooperativen Jagdverhalten zeigt, bei dem sie Fische gemeinsam in flachen Gewässern zusammentreiben.
Was ich am Pelikan besonders interessant finde, ist seine einzigartige Jagdtechnik. Mit seinem großen Schnabel und dem dehnbaren Kehlsack kann er große Mengen Wasser samt Fisch aufnehmen und das Wasser anschließend ablaufen lassen, während der Fisch in seinem Maul bleibt. Außerdem ist ihre Fähigkeit, trotz ihrer Größe und ihres Gewichts elegant zu fliegen, bemerkenswert. Diese Kombination aus Geschicklichkeit, Intelligenz und Eleganz macht den Pelikan zu einem faszinierenden Vogel.
So kommunizieren Pelikane
Pelikane kommunizieren hauptsächlich durch Körpersprache, visuelle Signale und gelegentlich durch Laute, vor allem während der Brutzeit. Da sie relativ leise Vögel sind, verlassen sich Pelikane stark auf nonverbale Kommunikation. Sie zeigen beispielsweise Balzverhalten durch Flügelschlagen, Kopfnicken oder das Aufstellen ihres Kehlsacks, um potenzielle Partner anzulocken.
Während der Brutzeit oder bei Bedrohung können Pelikane knurrende, grunzende oder schnarrende Laute von sich geben, um Eindringlinge zu warnen oder ihre Jungen zu schützen. Auch das Klappern mit dem Schnabel wird als Zeichen von Unbehagen oder zur Abwehr genutzt.
Wie pflanzt sich der Pelikan fort?
Pelikane pflanzen sich in Kolonien fort, oft an abgelegenen Küsten, Inseln oder Seen, um ihre Brut vor Raubtieren zu schützen. Zur Paarungszeit führen die Männchen auffällige Balzrituale auf, bei denen sie mit ihrem Schnabel klappern und ihre Flügel präsentieren, um die Aufmerksamkeit der Weibchen zu gewinnen.
Nachdem ein Paar gebildet wurde, baut es ein Nest, das entweder auf dem Boden oder in Bäumen und Büschen angelegt wird, je nach Pelikanart. Das Weibchen legt in der Regel 1 bis 3 Eier, die von beiden Elternteilen abwechselnd ausgebrütet werden. Die Brutzeit dauert etwa 30 Tage.
Nach dem Schlüpfen werden die Küken von beiden Eltern mit vorverdautem Fisch gefüttert, den die Eltern aus ihrem Kehlsack erbrechen. Die Jungvögel bleiben mehrere Wochen im Nest, bis sie groß genug sind, um fliegen und selbstständig fressen zu können.
Feinde der Pelikane
Die natürlichen Feinde der Pelikane variieren je nach Region und Lebensraum. Erwachsene Pelikane haben aufgrund ihrer Größe und Stärke nur wenige natürliche Feinde, doch ihre Nester, Eier und Jungvögel sind anfällig für eine Vielzahl von Räubern.
Raubvögel wie Adler und Falken greifen gelegentlich Jungvögel oder kranke Tiere an. An Land sind Füchse, Schakale, Wildhunde und andere größere Raubtiere eine Bedrohung für Pelikankolonien, insbesondere während der Brutzeit.
In einigen Regionen stellen auch Krokodile, die in der Nähe von Flüssen oder Seen leben, eine Gefahr dar, da sie Pelikane beim Schwimmen oder während des Fischens überraschen können. Zusätzlich können Pelikanjunge von großen Schlangen oder Waranen angegriffen werden.
Was fressen Pelikane?
Pelikane ernähren sich hauptsächlich von Fisch, den sie mit ihrem charakteristischen großen Schnabel und dem elastischen Kehlsack fangen. Dabei fliegen sie oft knapp über die Wasseroberfläche, tauchen plötzlich ab und schöpfen mit ihrem Schnabel eine große Menge Wasser und Fische auf. Nachdem das Wasser durch den Schnabel herausgefiltert wurde, schlucken sie den Fisch.
Ihre bevorzugte Beute sind kleinere Fische wie Sardinen, Makrelen und Heringe, die in Schwärmen vorkommen. Neben Fisch fressen Pelikane gelegentlich auch andere Meereslebewesen wie Krebstiere und kleine Tintenfische. Manchmal erbeuten sie auch Amphibien und sogar Jungvögel, wenn die Nahrung knapp ist. Besonders bemerkenswert ist ihre Gruppenjagd, bei der sie zusammenarbeiten, um Fische in flachen Gewässern zu treiben und so ihre Beute effizienter zu fangen.
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Fun Facts
- Der Schnabel als Riesenlöffel: Pelikane haben den größten Schnabel aller Vögel. Der Kehlsack kann bis zu 13 Liter Wasser fassen – das ist mehr, als ihr Magen aufnehmen kann!
- Luftige Höhenjäger: Pelikane können bis zu 3.000 Meter hoch fliegen, obwohl sie dafür bekannt sind, meist über Wasserflächen zu gleiten.
- Super-Schnabel-Sinn: Pelikane können ihre Beute sogar im Dunkeln oder trüben Wasser aufspüren, weil ihr Schnabel hochsensible Nerven hat, die Bewegung und Berührung wahrnehmen.
Kann man einen Pelikan halten?
Aufgrund ihrer Größe, ihres speziellen Lebensraums und ihrer Ernährung stellen sie hohe Anforderungen, die nur schwer in Gefangenschaft erfüllt werden können. In Zoos oder speziellen Vogelparks können Pelikane gehalten werden, da dort die notwendigen Voraussetzungen wie große Wasserflächen und reichlich Fischnahrung zur Verfügung stehen. Zudem benötigen sie ausreichend Platz zum Fliegen und soziale Interaktionen mit Artgenossen, da sie in der Natur oft in Kolonien leben.
Sind Pelikane gefährdet?
Pelikane sind je nach Art unterschiedlich stark gefährdet. Während einige Arten, wie der Rosapelikan, derzeit nicht als bedroht gelten, sind andere, wie der Krauskopfpelikan, als „gefährdet“ auf der Roten Liste der IUCN eingestuft. Hauptbedrohungen für Pelikane sind der Verlust ihres Lebensraums durch menschliche Aktivitäten wie Küstenbebauung und Verschmutzung, insbesondere durch Plastikmüll und Chemikalien, die die Fischbestände beeinträchtigen.
Auch die Zerstörung von Feuchtgebieten und die Störung von Brutplätzen wirken sich negativ auf die Populationen aus. Darüber hinaus sind Pelikane anfällig für Überfischung, die ihre Nahrungsquellen reduziert. Naturschutzmaßnahmen, wie die Schaffung von Schutzgebieten und die Wiederherstellung von Feuchtgebieten, sind entscheidend, um den langfristigen Erhalt dieser faszinierenden Vögel zu gewährleisten.






