Das Nashorn ist ein ganz besonderes Tier, welches leider vom Aussterben bedroht ist. In diesem Artikel zeige ich dir spannende Fakten, die du noch nicht wusstest.
Nashorn Steckbrief
- Lateinischer Name: Rhinocerotidae
- Größe: 1,5-4 m
- Gewicht: 850-3.200 kg
- Alter: 35-50 Jahre
- Verbreitung: Afrika, Asien
- Lebensraum: Savannen, Graslandschaften, Wälder
- Feinde: Mensch
- Nahrung: Gräser, Blätter, Zweige, Früchte
- Englisch: rhinoceros
Hier findest du lustige Fakten: Fun Facts

Besuche auch unseren Tiergalaxie-Shop
Schau mal rein! · Tolle Sachen warten auf dich.Jetzt stöbernWo leben Nashörner?
Nashörner sind große Säugetiere, die ursprünglich in verschiedenen Teilen Afrikas und Asiens beheimatet sind. In Afrika findet man zwei Nashornarten: das Breitmaulnashorn und das Spitzmaulnashorn. Das Breitmaulnashorn, das größere der beiden Arten, ist hauptsächlich in Südafrika, Namibia, Simbabwe und Kenia verbreitet. Das kleinere Spitzmaulnashorn lebt vorrangig in Schutzgebieten Süd- und Ostafrikas.
In Asien gibt es drei Nashornarten: das Indische Nashorn, das hauptsächlich im nordöstlichen Indien und in geschützten Gebieten Nepals zu finden ist, das Javanashorn, das nur noch im Ujung Kulon Nationalpark auf Java vorkommt und das Sumatranashorn, das in sehr begrenzten und isolierten Gebieten auf den Inseln Sumatra und Borneo lebt.
Der natürliche Lebensraum der Nashörner umfasst Savannen, Graslandschaften, dichte Wälder und subtropische Gebiete, wobei der spezifische Lebensraum von der jeweiligen Art abhängt.
Diese Arten gibt es
Unter den Nashörnern gibt es fünf Vertreter: Das Panzernashorn, das Spitzmaulnashorn, das Breitmaulnashorn, das Java- und das Sumatranashorn. Jede Art hat ihre spezifischen Merkmale und einen einzigartigen Lebensraum.
Nashorn Kuscheltier
Dieses kuschelige Nashorn trägt ein T-Shirt, das du nach deinen Vorstellungen gestalten kannst.
Jetzt anschauen
Besondere Merkmale des Nashorns
Nashörner zeichnen sich durch ihr robustes Äußeres mit einer dicken Haut, die teilweise so wirkt, als bestehe sie aus Panzerplatten, und natürlich durch ihre charakteristischen Hörner aus. Diese können je nach Art unterschiedlich geformt sein.
Nashörner sind solch fantastische Tiere, dass ich es furchtbar schade finde, dass Menschen sie wegen ihres Horns töten. Sie haben so ein besonderes Äußeres, dass sie meiner Meinung nach zu den exotischsten Tieren überhaupt zählen. Ich habe schon einmal ein Nashorn rennen sehen und hätte nicht gedacht, dass sie solche Geschwindigkeiten erreichen können.
So kommunizieren Nashörner
Nashörner kommunizieren hauptsächlich durch Körpersprache, Gerüche und Geräusche. Sie verwenden verschiedene Körperhaltungen, um ihre Stimmung und Absichten auszudrücken, wie zum Beispiel das Anheben des Kopfes oder das Senken der Hörner.
Nashörner markieren auch ihr Territorium mit Urin, Kot und manchmal sogar durch das Schaben von Hörnern an Bäumen. Diese Gerüche dienen dazu, anderen Nashörnern Informationen über ihr Territorium und ihren Fortpflanzungsstatus zu vermitteln.
Nashörner können auch brüllen, grunzen oder schnauben, um miteinander zu kommunizieren oder Warnungen auszusenden.
Wie pflanzen sich Nashörner fort?
Die Fortpflanzung bei Nashörnern ist ein langsamer Prozess, der durch eine relativ geringe Reproduktionsrate gekennzeichnet ist, was zu Herausforderungen beim Schutz dieser gefährdeten Tiere führt.
Weibliche Nashörner erreichen die Geschlechtsreife zwischen 5 und 7 Jahren, während Männchen oft erst ab einem Alter von 10 bis 12 Jahren fortpflanzungsfähig sind. Die Paarung kann zu jeder Jahreszeit erfolgen, wobei die Paarungsbereitschaft durch hormonelle Zyklen der Weibchen gesteuert wird. Nashörner haben keine spezifische Paarungszeit, und die Weibchen signalisieren ihre Bereitschaft durch spezifische Gerüche und Verhaltensweisen.
Nach einer erfolgreichen Paarung beträgt die Tragzeit bei Nashörnern etwa 15 bis 16 Monate, abhängig von der Art. Das Weibchen bringt in der Regel ein einzelnes Jungtier zur Welt, welches nach der Geburt sehr abhängig von der Mutter ist. Jungtiere bleiben oft bis zu drei Jahre bei ihrer Mutter, bis sie entwöhnt sind und beginnen, sich ein eigenes Territorium zu suchen.
Diese lange Abhängigkeit von der Mutter zusammen mit der langen Tragzeit und den großen Zeitabständen zwischen den Geburten einzelner Jungtiere macht Nashörner besonders anfällig für Bevölkerungsrückgänge.
Feinde der Nashörner
Nashörner stehen leider an vorderster Front, wenn es um die Bedrohung durch Wilderei geht. Ihr größter Feind ist der Mensch, insbesondere wegen der hohen Nachfrage nach dem Horn, das in einigen Kulturen für medizinische oder symbolische Zwecke geschätzt wird. Dies hat zu einem dramatischen Rückgang der Nashornpopulationen in Afrika und Asien geführt.
Abgesehen von der Wilderei haben Nashörner in der Wildnis nur wenige natürliche Feinde. Große Raubtiere wie Löwen, Hyänen und Krokodile können gelegentlich junge oder kranke Nashörner angreifen, aber erwachsene Nashörner haben aufgrund ihrer Größe und Stärke kaum natürliche Bedrohungen.
Der Verlust ihres Lebensraums durch menschliche Expansion und Landwirtschaft stellt eine weitere signifikante Bedrohung dar, die das Überleben der Nashörner zusätzlich gefährdet. Insgesamt sind die Nashörner ein tragisches Beispiel dafür, wie menschliche Aktivitäten direkt zur Dezimierung von Wildtierpopulationen beitragen können.
Was fressen Nashörner?
Nashörner sind Pflanzenfresser und ernähren sich hauptsächlich von einer Vielzahl von Gräsern, Blättern, Zweigen und Früchten. Die spezifische Ernährung eines Nashorns hängt von seiner Art, seinem Lebensraum und der Verfügbarkeit von Nahrungsmitteln ab. Zum Beispiel bevorzugt das Breitmaulnashorn Gras, während das Spitzmaulnashorn eine breitere Palette von Pflanzen frisst, einschließlich Blätter und Zweige von Bäumen und Sträuchern.
Fun Facts
- Nashörner sind ziemlich schnell: Wusstest du, dass Nashörner in der Lage sind, mit einer Geschwindigkeit von bis zu 50 km/h zu laufen? Dies ist besonders bemerkenswert, wenn man bedenkt, dass Nashörner zu den schwersten Landsäugetieren auf der Erde zählen.
- Nashörner haben eine empfindliche Haut: Die Nashornhaut ist bekanntermaßen dick und robust, was oft den Anschein erweckt, sie sei unempfindlich. Doch diese Dickhäuter bekommen tatsächlich Sonnenbrand, wenn sie zu lange der direkten Sonneneinstrahlung ausgesetzt sind. Um sich zu schützen, suhlen sie sich häufig in Schlamm, der wie ein natürlicher Sonnenschutz wirkt und gleichzeitig Parasiten abwehrt.
- Das Horn kann nachwachsen: Die Hörner bestehen aus Keratin, dem gleichen Protein, das auch in menschlichen Haaren und Fingernägeln vorkommt. Wenn ein Nashorn sein Horn durch Kämpfe oder aus anderen Gründen verliert, kann es nachwachsen. Spitzmaulnashörner, Breitmaulnashörner und Sumatra-Nashörner haben zwei Hörner, Javanashörner und Große Einhornnashörner haben ein Horn.
Kann man ein Nashorn halten?
Zoos spielen eine wichtige Rolle bei den Bemühungen zur Erhaltung der Nashörner, indem sie an Zuchtprogrammen teilnehmen und weltweit zusammenarbeiten, um die Erhaltung der verschiedenen Nashornarten zu fördern.
Sind Nashörner gefährdet?
Ja, die Existenz der Nashörner ist bedroht. Faktoren wie Wilderei sowie der Verlust von Lebensräumen tragen zum alarmierenden Rückgang der Populationen bei.






