Ein Gecko hat die Fähigkeit, Wände hochzuklettern – allein schon das macht ihn besonders. Aber ich möchte dir noch viele weitere Dinge nennen, die du über Geckos wissen solltest.
Gecko Steckbrief
- Lateinischer Name: Gekkonidae
- Größe: 18-28 cm
- Gewicht: 50-80 kg
- Alter: 10-20 Jahre
- Verbreitung: Weltweit
- Lebensraum: Regenwälder, Wüsten, gemäßigte Zonen
- Feinde: Schlangen, Reptilien, Greifvögel
- Nahrung: Insekten, Spinnentiere, kleine Wirbeltiere
- Englisch: gecko
Hier findest du lustige Fakten: Fun Facts

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Schau mal rein! · Tolle Sachen warten auf dich.Jetzt stöbernWo leben Geckos?
Geckos bevölkern nahezu alle Kontinente, mit Ausnahme der Antarktis. Sie haben sich an unterschiedlichste Bedingungen angepasst und sind sowohl in tropischen Regenwäldern als auch in Wüstenregionen anzutreffen.
Ihre Fähigkeit, vertikal zu klettern, ermöglicht es ihnen, in Felsspalten, Baumstämmen oder gar in städtischen Umgebungen zu leben.
Diese Arten gibt es
Es gibt knapp 2.000 verschiedene Arten von Geckos. Einige der bekanntesten sind der Leopardgecko, bekannt für seine markanten schwarzen Flecken und der Madagaskar-Taggecko, der mit seiner leuchtend grünen Farbe auffällt.
Ebenfalls populär ist der Hausgecko, der oft in menschlichen Behausungen in tropischen Regionen zu finden ist und eine wichtige Rolle bei der Kontrolle von Insekten spielt. Der Wimpergecko, berühmt für sein samtiges Aussehen und die charakteristischen „Wimpern“ über den Augen, ist ebenfalls sehr beliebt.
Diese Vielfalt in Größe, Form und Lebensweise macht Geckos zu einer der interessantesten Reptilienfamilien in der Tierwelt.
Gecko Kuscheltier
Dieser Leopardgecko hat große Augen und ist ein schönes Plüschtier für Kinder.
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Besondere Merkmale der Geckos
Merkmale wie die haftenden Füße, die es Geckos ermöglichen, senkrechte Oberflächen zu erklimmen, sind nur ein Beispiel ihrer besonderen Anpassungen. Ihre Haut weist oft lebendige Muster auf, die bei einigen Arten zur Tarnung dienen. Des Weiteren sind viele Geckos in der Lage, ihre Hautfarbe ihrer Umgebung anzupassen.
Ich habe ein Faible für Reptilien und auch Geckos sind Tiere, die ich besonders gern mag. Hattest du schon einmal einen Gecko auf der Hand? Wenn nicht, dann solltest du es mal machen. Ich habe mal den Leopardgecko einer Freundin auf der Hand halten dürfen und es war ein ganz besonderes Gefühl. Ich dachte, dass diese Tiere sich kalt anfühlen, aber ganz im Gegenteil war er warm und weich.
So kommunizieren Geckos
Geckos kommunizieren hauptsächlich durch visuelle Signale und Berührungen. Sie verwenden Körperhaltung, Bewegungsmuster und Farbveränderungen, um miteinander zu interagieren und potenzielle Bedrohungen oder Partner zu signalisieren.
Einige Arten von Geckos, wie der Leopardgecko, sind auch bekannt für ihre Fähigkeit, Geräusche zu erzeugen, die zur Kommunikation verwendet werden können. Diese Geräusche werden normalerweise durch Reiben bestimmter Körperteile erzeugt und können zur Anziehung von Partnern oder zur Abwehr von Rivalen dienen.
Wie pflanzt sich der Gecko fort?
Geckos sind in der Regel eierlegend, und die Weibchen legen oft zwei harte Eier, die sie an geschützten Orten verstecken. Diese Orte können unter Rinden, in Baumrindenritzen, unter Steinen oder in anderen versteckten Nischen sein, wo die Eier vor Fressfeinden geschützt sind.
Bei einigen Arten können die Weibchen mehrmals im Jahr Eier legen. Die Inkubationszeit variiert je nach Art und den Umweltbedingungen und kann von einigen Wochen bis zu mehreren Monaten dauern.
Nach dem Schlüpfen sind junge Geckos zumeist sofort selbstständig und erhalten keinerlei Fürsorge von den Eltern. Sie müssen schnell lernen, sich zu verstecken und selbst Nahrung zu finden, um zu überleben.
Feinde der Geckos
Geckos, obwohl anpassungsfähig und in vielen Umgebungen zu finden, haben eine Reihe natürlicher Feinde, die ihre Population in Schach halten. Zu diesen Raubtieren zählen vor allem größere Vögel wie Falken und Eulen, die Geckos aufgrund ihrer hervorragenden Sehkraft auch bei geringer Beleuchtung jagen können.
Auf dem Boden sind es vor allem Schlangen und größere Spinnen, die Geckos zur Beute machen. In einigen Regionen stellen auch kleine Säugetiere wie Ratten und Marderartige eine Bedrohung dar.
In Gebieten, in denen Geckos in der Nähe menschlicher Siedlungen leben, können Hauskatzen gefährlich werden, da sie oft Jagd auf die kleinen Reptilien machen.
Der Schutz vor diesen natürlichen Feinden ist komplex, da Geckos oft ihre Färbung und ihr Verhalten anpassen, um sich zu tarnen oder zu flüchten, was ihnen hilft, sich vor den Blicken ihrer Raubtiere zu verbergen.
Was fressen Geckos?
Geckos sind Insektenfresser und ernähren sich von Käfern, Heuschrecken, Fliegen, Motten und Spinnen. Geckos sind effektive Jäger und nutzen ihre schnellen Reflexe und ihre klebrige Zunge, um Beute zu fangen.
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Fun Facts
- Geckos haben haarige Füße: Die Fußsohlen von Geckos sind mit feinen Härchen, sogenannten Setae, ausgestattet, die es ihnen ermöglichen, selbst an Scheiben vertikal emporzuklettern. Dadurch sind sie wahre Kletterkünstler.
- Geckos können ihren Schwanz abwerfen: Geckos können ihre Schwänze abwerfen und nachwachsen lassen. Wenn sich ein Gecko bedroht fühlt, kann er seinen Schwanz als Verteidigungsmechanismus freiwillig abtrennen – diesen Prozess nennt man Autotomie. Der abgetrennte Schwanz zappelt dann weiter und lenkt das Raubtier ab, während der Gecko flieht. Der Schwanz wächst dann wieder nach, obwohl der neue Schwanz anders aussieht als der ursprüngliche – er ist oft kürzer, anders gefärbt und am Ende stumpfer. Ermöglicht wird dieser Prozess durch das Vorhandensein von Stammzellen im Geckoschwanz, die in der Lage sind, neues Gewebe, einschließlich des Rückenmarks, zu bilden. Forscher haben diese Stammzellen und ihre Rolle bei der Schwanzregeneration identifiziert, was Auswirkungen auf die Behandlung menschlicher Rückenmarksverletzungen haben könnte.
- Geckos haben keine Augenlider: Geckos reinigen ihre Augen mit ihrer Zunge. Aufgrund der Lage ihrer Augen und dem Fehlen von Augenlidern ist dies die effizienteste Weise, um Staub und Schmutz zu entfernen.
Kann man einen Gecko als Haustier halten?
Geckos sind beliebte Haustiere und es gibt Arten, die sich gut für die Pflege im Terrarium eignen. Zu beachten ist, dass eine artgerechte Haltung und die richtige Ernährung für das Wohlbefinden der Tiere wichtig sind. Zudem sollte man sich vor der Anschaffung über die spezifischen Bedürfnisse der jeweiligen Gecko-Art informieren.
Sind Geckos gefährdet?
Der Schutzstatus von Geckos variiert stark. Während manche Arten aufgrund von Habitatverlust oder Wildfängen gefährdet sind, werden andere durch nationale und internationale Gesetze geschützt.






